Die sieben Leben
des Francis Béboux

Von klein auf liess sich Francis Béboux von seiner Intuition leiten. Er schöpfte aus sich selbst und aus dem familiären Hinterland - vor allem sein Vater spürte die enorme Kraft des Sohnes und zwang ihn nicht in Bahnen, die seinem Wesen widersprachen. Die frühe Liebe zum Handwerklichen, zu Eisen, Schmiedehammer und Schweissbrenner, sollte in eine besondere Künstlerlaufbahn münden. Auch wenn Béboux auf dem Weg dahin zahlreiche Zwischenstationen absolvieren musste und seine Kreativität lange Zeit neben seiner "bürgerlichen" Existenz auslebte. Bis sich die als reines Hobby betriebene Velo-Akrobatik mit der Liebe zur Malerei und seinem handwerklich-technischen Geschick eines Tages zu einer einzigen, ((seiner)) Kunst vereinte und ihn nie wieder losliess.

Bei einem Menschen wie ihm, mit einem starken Willen, Fantasie und Abenteuerlust, grosser Begabung im Umgang mit Menschen und nie versiegender Kreativität, liest sich ein solcher Lebensbericht fast wie ein Schelmenroman.

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