Ebenso wie das Mutterhaus in Berlin will ROHNSTOCK SCHWEIZ Beiträge zur Belebung der hiesigen Erinnerungs- und Erzählkultur leisten. Hier sind ein paar Beispiele.

Presse, Radio- und Fernsehen

Die schweizerische Presse begegnete der neuartigen Dienstleistung von Anfang an mit Interesse und Wohlwollen. Kaum ein renommiertes Blatt, das nicht darüber berichtete. Es gelang uns, viele Menschen zu ermutigen, die Niederschrift ihrer Lebensgeschichte in Angriff zu nehmen oder zu Ende zu bringen. Auftritte von Katrin Rohnstock und Lucette Achermann bei Radio und Fernsehen hatten die gleiche Wirkung. Besonders stolz war eine unserer Biografiekundinnen, als sie ihr Buch in der Sendung von Kurt Aeschbacher vorstellen konnte.

Buchmarkt

Da Rohnstock-Autobiografien im Normalfall ausschliesslich für den Familien- und Freundeskreis der Kunden bestimmt sind, entschlossen sich Lucette Achermann und Katrin Rohnstock, auf Eigeninitiative ein Erinnerungsbuch über eine schweizerische Persönlichkeit zu gestalten. Ihre Wahl fiel auf Paula Roth, der landesweit bekannten Wirtin der Bellaluna bei Filisur. Ein Neffe der im Jahre 1988 ermordeten Aussenseiterin hatte uns Zugang zu ihrem Nachlass verschafft. Das im Huber-Verlag Frauenfeld erschienene Buch ist in zweiter Auflage im Buchhandel erhältlich. Dieses Werk löste ein sehr grosses Echo aus, speziell in Graubünden und in der Ostschweiz, den Wirkungsstätten von Paula Roth.

Film

Basierend auf unserem Buch wird der Rheintaler Filmemacher Kuno Bont in den nächsten Monaten einen Dokumentarfilm über Paula Roth realisieren.

Eine lebendige Darstellung der Arbeit der "Memoirenschreiberin" Lucette Achermann findet sich im Dokumentarfilm "erinnern" von Bruno Moll, der an den Solothurner Filmtagen 2005 seine Uraufführung erlebte

Erzählmatinées, Buchvernissagen, Lesungen

Schriftliches und mündliches Erzählen bilden für uns eine Einheit. Deshalb bemühen wir uns, auch die mündliche Erzählkultur zu fördern. So organisierten wir zum Beispiel im Hotel Montana in Luzern drei Erzählmatinées unter dem Motto "Brandheisse Geschichten". Die einzelnen Themen lauteten: Der Bahnhofbrand, Warum ich in Luzern hängenblieb und Lebensträume. Diese Erzählrunden, an denen auch viele Prominente mitwirkten, waren ein voller Erfolg. Weitere werden folgen.

Die meisten unserer Kundinnen und Kunden feiern die Fertigstellung ihres Buches mit einer privaten Feier oder einer Buchpremière. Auf diese Weise ermuntern sie viele Leute, sich in Zukunft aktiver mit ihrer eigenen Lebensgeschichte auseinanderzusetzen, ihre Erinnerungen festzuhalten und weiterzugeben. Einige Kundinnen erzählen von ihren vielfältigen Erfahrungen mit ihrem Buch anlässlich von Lesungen und setzen sich so weiter mit ihrer Geschichte auseinander.

Beratung

Aufgrund unserer ständig wachsenden Bekanntheit erhalten wir fast täglich Anfragen rund um die weitläufigen Themen Biografieschreiben und Buchgestaltung. Unser grosses Wissen und unsere Erfahrung auf diesem Gebiet geben wir gerne weiter. Auf diese Weise sind wir auch an der Entstehung von Erinnerungsbüchern beteiligt, an denen wir nicht direkt mitarbeiten.

Erzähl-Akademie

Unser Mutterhaus organisiert regelmässig Kurse für Menschen, die ihr Leben erzählen und selbst zu Papier bringen möchten und dabei professionelle Anregungen, Austausch mit Gleichgesinnten oder profunde Anleitung und handwerkliches Rüstzeug suchen.

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